Von uns empfohlene Ausflugsziele der Insel Rügen
Falls Sie nicht den ganzen Tag am Ostseestrand verbringen möchten, bietet die Insel Rügen für jede Altersgruppe genügend Abwechslung. Im nahen Umfeld von Groß Zicker können Sie zum Beispiel im ca. 10 Fahrminuten entfernten Ostseebad Göhren die Mönchguter Museumsanlage mit Heimatmuseum, Museumshof, Schulmuseum und dem Museumschiff "Luise" besichtigen. Nachfolgend möchten wir Ihnen ein paar von uns ausgesuchte Ausflugsziele der Insel Rügen vorstellen.
Die Kreideküste der Insel Rügen

Weiße Kreidefelsen, grüner urwüchsiger Buchenwald und blaues Meer sind die unvergeßlichen Eindrücke einer überaus kontrastreichen Landschaft auf Rügens nordöstlicher Halbinsel Jasmund. Im Osten der Halbinsel tauchen diese Höhen an den Kreidekliffs schroff in das Meer ein. Der größte Kreidefelsen ist der Königsstuhl mit einer Höhe von 118 m. Das abwechslungsreiche Bild ist auf die eiszeitliche Überformung des Gebietes zurückzuführen. Kilometerhohe Gletscher rissen mächtige Kreideblöcke aus dem Untergrund und stellten sie schräg in die Vertikale. Auch ältere eiszeitliche Deckschichten wurden deformiert und teilweise zwischen den Kreideblöcken eingepresst. Die einmaligen Kreidefelsformationen der Steilküste bieten immer wieder unverwechselbare Eindrücke der Halbinsel Jasmund. Um die einmalige Natur der Halbinsel Jasmund zu entdecken, empfiehlt sich ein Besuch im Nationalparkzentrum. Hier wird die Natur auf besondere Weise erlebbar: Denn direkt am Königsstuhl, dem Wahrzeichen Rügens, hält das innovative Besucherzentrum für die ganze Familie ein spannendes Programm für alle Sinne bereit.
Tipp: Besuchen Sie auch die Hafenstadt Sassnitz - an der 1.450 Meter langen Mole erlebt man die unverwechselbare Hafenatmosphäre mit Fischerbooten, Jachten und Fahrgastschiffen. (Schiffstouren zur Kreideküste werden ganzjährig angeboten)
Feuersteinfelder

Die Feuersteinfelder auf der Insel Rügen zwischen Mukran und Prora im Nordteil der Schmalen Heide sind ein bekanntes Ausflugsziel. Sie werden auch das „Steinerne Meer“ genannt und haben eine Fläche von 40 ha. Während einer Serie von Sturmfluten vor 3.500 bis 4.000 Jahren wurden die Steine, die im Laufe der Zeit durch das Meer aus den Kreideablagerungen der Halbinsel Jasmund heraus gebrochen waren, an diesem Ort angelagert. Wegen ihrer Mächtigkeit ist darauf nur spärlicher Bewuchs möglich. Im Jahre 1840 wurde die Schmale Heide mit einem Kiefernwald bepflanzt, der heute die Feuersteinfelder eng umrahmt. Seit 1935, als das Gebiet unter Naturschutz gestellt wurde, konnten sich viele Bäume, Sträucher und weitere Pflanzenarten ungestört entwickeln.
Hiddensee
Rügens Nachbarinsel Hiddensee hat sich einiges von dem Charme bewahrt, den in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts eine Vielzahl bekannter Schauspieler, Schriftsteller und Künstler schon zu schätzen wußten. Die Landschaft der ca. 18 km langen Insel teilt sich in das flache Gebiet im Süden und in das nach Norden hin aufsteigende Hochland des Dornbuschs. Dieser ist bestanden mit vom Wind zerzausten Wald und leuchtend blühender Heide. Vom Leuchtturm auf dem Dornbusch hat man eine atemberaubende Aussicht. Nach Westen fallen raue Klippen ins Meer, nach Osten führen sanfte Hügel zum Bodden hinunter. Auf dem flachen Teil des Eilandes ziehen sich schneeweiße Sandstrände die gesamte Außenküste entlang. Die Natur ist atemberaubend, der Strand schier unendlich - und der Rest der Insel autofrei. Die Personenfähre von Schaprode fährt mehrmals täglich und das das ganze Jahr. Sehenswert: Leuchtturm, Gerhart-Hauptmann-Haus, Inselkirche, Heimatmuseum, Blaue Scheune
Ozeaneum in Stralsund
Eine Liebeserklärung an die Meere - Das OZEANEUM zeigt eine faszinierende Unterwasserreise durch die nördlichen Meere.
Kap Arkona
Schon von Ferne grüßen, wie im Bilderbuch des Nordens, die beiden Leuchttürme am Kap Arkona. Sie gehören zusammen mit dem Peilturm, dem Fischerdörfchen Vitt und der Wallanlage der Tempelburg Arkona zum Flächendenkmal. Auf dem Kap stand um 1160 die letzte Festung der Slawen. Sie wurde schließlich von den Dänen erobert, womit gleichzeitig das Christentum Einzug auf Rügen hielt. Um die Sicherheit der das Kap umfahrenden Schiffe zu erhöhen, wurde 1826/27 der heute älteste Leuchtturm an der Ostseeküste nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel erbaut. Seit 1902 werden vom neuen, 35 m hohen runden Turm Leuchtsignale ausgesandt. Der ehem. kaiserliche Marinepeilturm ist als Museum mit Aussichtsplattform geöffnet. Die bis zu 46m hohe Steilküste bietet einen imposanten Anblick. Zu Fuß oder mit der Arkonabahn kann man die Türme, die Burganlage und das Fischerdorf Vitt von Putgarten aus erreichen. Besuchen Sie auch den Rügenhof in Putgarten. Die kunsthandwerklichen Werkstätten, der Töpferhof Arkona, mit dem Verkauf der beliebten Rügenkeramik und die Bernsteinschleiferei, in der edler Schmuck entsteht, sind erlebens- und sehenswert. Man darf den Keramikhandwer-kern, den Weidenflechtern bei ihrer traditionsreichen Arbeit über die Schulter blicken und erlebt das Entstehen rügener Traditions- und Naturprodukte.
